Für den Inhalt dieser Webseite ist der Verein Montessori Haus der Kinder Wien verantwortlich.

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Panikengasse 33/1-3

1160 Wien

Die Eltern

Wir haben Eltern gebeten, die die Montessoripädagogik und uns auf unseren Wegen kennengelernt haben, ein paar Worte mit Ihren ganz persönlichen Erfahrungen zu schreiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich, für die Erlaubnis Ihre Gedanken mit Ihnen teilen zu dürfen.

Mutter eines Sohnes

„Wer Andrea und Julia kennenlernt und sie bei der Arbeit beobachtet, ist sofort von ihrem enormen Fachwissen, ihrer fröhlichen Leichtigkeit und ihrer grenzenlosen Kreativität begeistert. Da zählt ein Kind ruhig mit Perlenschnüren während andere ein Möbel frisch streichen, weil sie das eben so entschieden haben. Im Montessori Haus der Kinder ist die Betreuung und Begleitung junger Menschen weit mehr als ein Handwerk. Sie ist eine lebendige Kunst, die Andrea und Julia mit viel Liebe und Achtsamkeit dem Heranwachsen glücklicher und zufriedener Kinder (und Eltern :-) widmen." 

Vater von 2 Söhnen

"Montessori wie sie Andrea und Julia als eingespieltes Team leben, bedeutet vor allem die Selbständigkeit der Kinder zu fördern. Sie ermutigen die Kinder jeden Tag, ihre Selbstwirksamkeit zu erleben und neue Dinge auszuprobieren."

 

Mutter von 2 Töchtern

Was mir am Montessori-System am Besten gefallen hat ist die Ruhe, die den Kindern gegeben wird. Das Erwachsenenleben ist so schnell und unruhig und die Montessori-Kinderhäuser (die, die ich kenne... 3 Häuser in Wien) sind wie ein Aussteigen aus der Hektik und Eintauchen in eine eigene Kinderwelt, wo die Kinder auch richtig leben und nicht nur beaufsichtigt werden. Sie haben dort ihre eigene Welt mit ihren eigenen Verantwortungen und Rechten. Sie spielen nicht nur, sondern sind für diese Welt verantwortlich und machen dort auch ihre Arbeit und schauen selbst darauf, dass es allen dabei gutgeht und diese Welt auch schön ist, sodass sich alle Kinder dort gerne aufhalten.

Sie bügeln ihre Wäsche, kochen das Essen, dekorieren und kehren auf. Sie kümmern sich um andere Kinder und ich habe in unserer Freizeit einen Unterschied im Sozialverhalten von Montessorikindern und Kindern aus konventionellen Kindergärten festgestellt. Sie sind einfach aufmerksamer, wenn jemand Hilfe braucht, sie sind selbständig und verantwortungsbewusst, sie sind zwar genauso unbeschwert, aber sie machen nicht so viel "Blödsinn" oder verhalten sich provokant, so wie manchmal andere Kinder. Dadurch, dass sie als vollwertig angesehen werden müssen sie sich durch schlechtes Benehmen nicht hervortun und auch nicht auf sich aufmerksam machen.

 

In unserer Freizeit habe ich nie gesehen, dass die "Großen" sich über die "Kleinen" erheben wollen oder sie absichtlich ausschließen. Genau das habe ich aber so oft bei anderen Kindern gesehen, diese Sätze wie "mit Babies spiele ich nicht", das Türenzumachen, wenn die kleinen Geschwister kommen und das Wegrennen, das ist uns mit den Montessorikindern nie passiert.

 

Natürlich sind sie keine "perfekten" Kinder, sie haben ihre Launen und müssen mit uns Erwachsenen und unseren Erwartungen erst klarkommen, sie haben ihre Probleme, die sie natürlich nicht immer für uns verständlich kommunizieren können. Aber mir gefällt, dass das Montessori-System immer versucht diese Ebene der Kinder zu verstehen und ihnen genau auf dieser Ebene zu begegnen und nicht auf unserer, obereren und nicht die Kinder belehrt, wie sie denn zu sein haben.

 

Die Materialien sind natürlich auch toll, weil die Kinder alleine damit arbeiten können und nicht von anderen Personen abhängig sind, sondern in ihrem eigenen Tempo und nach ihren eigenen Interessen vorgehen können. Und diese Materialien sind so vielseitig und decken wirklich alle Bereiche ab. Vom gemeinsamen Teeplausch über selbständiges Brotbacken bis hin zum Multiplizieren oder Lesen. Vom langsamen Beobachten mit der Lupe bis zu den Flaggen, Komponisten usw.

Für mich war das Gesamtkonzept einfach stimmig und meine Tochter hat sich so unglaublich gut dabei entwickelt, sie hat so viel Freude am Beobachten und Lernen, sie hinterfragt so viele Antworten und will es genau wissen und das zeigt mir erst, wie oberflächlich mein Wissen ist und wie sehr ich es verlernt habe Dinge genau wissen zu wollen. In diesem Sinne habe auch ich von Montessori sehr profitiert und ein bisschen gelernt wieder zu fragen.